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Sanierung könnte eine Million Euro mehr kosten

Sollte der Schwimmbereich tatsächlich mitsaniert werden, würde das rund eine Million Euro mehr kosten. Fragt sich, woher das zusätzliche Geld kommen soll.
Sollte der Schwimmbereich tatsächlich mitsaniert werden, würde das rund eine Million Euro mehr kosten. Fragt sich, woher das zusätzliche Geld kommen soll.
Stefan Hoeft

Die Sanierung der Anklamer Schwimmhalle könnte teurer werden. Es gibt derzeit Überlegungen, den Schwimmbereich in die großen Umbauarbeiten einzubeziehen. Fragt sich nur: Woher soll die zusätzliche Million dafür kommen?

Die Kosten für die Sanierung der Anklamer Schwimmhalle könnten ansteigen. Das Landesförderinstitut (LFI) hatte jüngst bei Vorgesprächen zum Projekt die Frage in den Raum gestellt, warum nicht auch gleich der Schwimmbereich erneuert werden könne, wie Bauamtschefin Sylvia Thurow sagt.

Die fast 50-jährige Schwimmhalle soll unter anderem einen neuen Anbau bekommen und zudem umgebaut werden. Das Projekt kostet in dieser Größenordnung rund 4,3 Millionen Euro; 4,15 Millionen sollen aus Schweriner Fördertöpfen kommen. Die Stadt müsste noch einen Eigenanteil von rund 160.000 Euro aufbringen.

Eine Million Euro mehr – woher das Geld nehmen?

Durch den neuen Vorschlag des LFI könnte sich der Eigenanteil allerdings erhöhen. Thurow begrüßte die Idee, fragt allerdings: „Womit finanzieren?” Sollte auch der Schwimmbereich saniert werden, würde die Sanierung rund eine Million Euro teurer werden. Die zugesagten Fördermittel reichen nicht für das Gesamtpaket – und neues Geld ist vorerst nicht in Sicht.

Die Stadtverwaltung ermittelt derzeit Einsparpotenziale bei anderen Teilen des Projektes. „Gleichzeitig gehen wir derzeit auf die Suche nach anderen Fördermöglichkeiten“, sagt die Bauamtschefin.

Kommentare (1)

die Stadt Anklam muss doch eigentlich gar nicht nach Einsparpotenzialen suchen. Wer sich für zig Millionen Euros ein völlig überflüssiges Museum in die Stadt zimmern lässt hat doch wohl auch noch ne Million übrig für die Schwimmhalle