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Rentner fährt mit Auto auf Radweg - und kracht in die Leitplanke

Bei der Räumung der Unfallstelle musste die Feuerwehr einen Trennschleifer zur Hilfe nehmen.
Bei der Räumung der Unfallstelle musste die Feuerwehr einen Trennschleifer zur Hilfe nehmen.
Tilo Wallrodt

Am Wochenende ist in der Nähe von Lubmin ein Auto in eine Leitplanke gefahren - allerdings nicht von der Straße aus.

Ob die Dunkelheit schuld war? Am späten Samstagnachmittag fuhr ein Rentner mit seinem Auto die Landstraße 262 aus Richtung Lubmin kommend in Fahrtrichtung Greifswald. Etwa 150 Meter hinter dem Kreuzungsbereich Lubmin/Wusterhusen kam er dort nach rechts von der Fahrbahn ab. Als nach wenigen Metern die dort montierte Leitplanke begann, kollidierte er mit dieser, der Wagen drehte sich und verkeilte sich stark.

Nach Nordkurier-Informationen ist es zu dem Unfall gekommen, weil der Fahrer zuvor den Radweg mit der dort befindlichen Landstraße verwechselt hatte. Eine offizielle Bestätigung von der Polizei gab es dazu noch nicht.

Nach dem Unfall befreiten die zuerst eingetroffenen Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Wusterhusen den Fahrer aus seinem völlig deformierten Fahrzeug. Er wurde mit dem Rettungsdienst ins Krankenhaus gebracht. Anschließend wurde das Auto mithilfe der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lubmin mittels Seilwinde aus seiner verkeilten Position bugsiert. Zudem wurden noch Teile des beschädigten Geländers abgeflext. Am Auto, an der Leitplanke und an dem Gelände entstand erheblicher Sachschaden. Die Straße war zeitweise voll gesperrt.