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Gülle-Streit: Nun wird vermittelt

Kann vielleicht Anklams Bürgermeister den Streit um das geplante Güllelager im Lassaner Winkel schlichten? Am Dienstag soll er bei einem Gespräch den Mediator geben. Noch ist allerdings nicht klar, ob das Treffen überhaupt zustande kommt.

An dieser Kreuzung zwischen Klein Jasedow, Papendorf, Pulow und Lassan plant die Peeneland Agrar GmbH ein Güllelager. Eine Bürgerinitiative ist mit dem Standort jedoch nicht einverstanden.
Claudia Malangré An dieser Kreuzung zwischen Klein Jasedow, Papendorf, Pulow und Lassan plant die Peeneland Agrar GmbH ein Güllelager. Eine Bürgerinitiative ist mit dem Standort jedoch nicht einverstanden.

Der Termin steht. Für Dienstag 17 Uhr hat Lassans Bürgermeister Fred Gransow die Bürgerinitiative „Kein Güllegroßlager im Lassaner Winkel“ und die Peeneland Agrar GmbH zu einem Mediationstermin eingeladen. Die streitparteien zoffen seit geraumer Zeit um den Standort eines Güllelagers. Anklams Bürgermeister Michael Galander soll nun als Vermittler auftreten. Das wurde diese Woche bekannt.

Die Aufgabe sei schon während der Sitzung der Sonderausschüsse vergangene Woche an ihn herangetragen worden, sagte Galander dem Nordkurier am Donnerstag. Man sei auf ihn gekommen, da für einen professionellen Mediator kein Geld zur Verfügung stünde und man bei der Sitzung nach jemandem gesucht habe, der nicht direkt in den Fall involviert sei. Da habe er sich zur Verfügung gestellt.

Ob das Treffen zustande kommt, ist ebenfalls noch nicht klar. Die BI hat bereits zugesagt, die Peeneland Agrar GmbH habe hingegen noch nicht auf die Einladung reagiert, so Galander. Die Frist für eine Rückmeldung laufe allerdings noch bis zum Wochenende.