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Glätte sorgt für etliche Unfälle im Nordosten

Ganz so eisig wie auf diesem Archivbild war es in den vergangenen Tagen im Nordosten zwar nicht, allerdings ist das wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit.
Ganz so eisig wie auf diesem Archivbild war es in den vergangenen Tagen im Nordosten zwar nicht, allerdings ist das wahrscheinlich nur noch eine Frage der Zeit.
NK-Archiv / Marius Becker

Wer noch keine Winterreifen montiert hat, sollte das spätestens jetzt nachholen! Glatte Straßen sorgten im Nordorsten bereits für zahlreiche Unfälle mit teils schweren Folgen.

Der Winter rückt uns offensichtlich mit immer größeren Schritten auf die Pelle. Die Polizei warnt angesichts der Straßenverhältnisse daher zu einer vorausschauenden und angepassten Fahrweise: „Auch wenn die Außentemperaturanzeige noch Plusgrade anzeigt, können die Straßen verdammt glatt sein.” Zudem sollten spätestens jetzt Winterreifen montiert werden.

Unfälle bei Anklam und auf Usedom

Eine 57-jährige Nissan-Fahrerin war am Montagvormittag aus Gellendin kommend in Richtung Anklam unterwegs. Wegen der Glätte kam sie von der Fahrbahn ab und erlitt leichte Verletzungen. Schaden am Auto: etwa 7.000 Euro.

Vor allem auf der B111 zwischen Lühmannsdorf und Wolgast sowie auf der Insel Usedom kam es seit den Morgenstunden zu insgesamt acht weiteren Unfällen. Die Autos rutschten beim Bremsen auf die Gegenfahrbahn oder schlidderten von der Straße, wobei sich einige Pkw auch überschlugen.

Eine Radfahrerin zog sich in Heringsdorf bei einem Sturz eine schwere Verletzung zu. Auf der B110 bei Katschow rutschte eine Ford-Fahrerin mit ihrem Auto von der Straße. Schaden: 4.000 Euro. Bei Korswandt geriet ein VW-Transporter auf die Gegenfahrbahn, wo er einen Lkw streifte. Schaden: 2.500 Euro.

Ohne Winterreifen in die Planke

Auf der A24 zwischen dem Autobahnkreuz Schwerin und der Anschlussstelle Hagenow wurden der Polizei am Sonntagmorgen insgesamt vier Glätteunfälle gemeldet. Verletzt wurde dabei niemand, jedoch entstand ein Sachschaden von etwa 32.000 Euro.

Ohne Winterreifen geriet nahe des Autobahnkreuzes ein Seat auf rutschiger Straße außer Kontrolle und prallte mehrfach gegen eine Außenschutzplanke. Das Auto musste später abgeschleppt werden.

20.000 Euro Schaden am Porsche

Der Fahrer eines Porsche war nach eigenen Angaben auf Höhe der Ortschaft Rastow bei Tempo 130 mit seinem Sportwagen ins Schleudern geraten. Der Porsche prallte gegen die Mittelschutzplanke und wurde daraufhin über die Autobahn auf die rechte Seite geschleudert. Dort stieß der Bolide gegen eine Außenschutzplanke. Der Schaden am Auto wurde auf über 20.000 Euro geschätzt.

Glätte bei Rostock

Am Sonntagvormittag wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Rostock insgesamt sieben witterungsbedingte Unfälle gemeldet.

Sechs Autos waren nicht mehr fahrbereit und mussten geborgen werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf etwa 45.000 Euro.

Auf der A20 zwischen den Anschlussstellen Grevesmühlen und Schönberg kam der Audi einer 27-Jährigen von der Fahrbahn ab und streifte die Mittelschutzplanke. Die leicht verletzte Frau wurde mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Noch ein Blick über den Tellerrand: In Thüringen ist ein eiliger Autofahrer auf der schneebedeckten A4 ausgerechnet gegen die Hinweistafel „Runter vom Gas” gekracht.