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Die Kühe haben wieder ein Dach über dem Kopf

Die rund 200 Tiere, die nach dem Brand in einem Kuhstall in Buggow ohne Obdach waren, sind jetzt in einer Notunterkunft untergebracht. Amtstierärzte haben die Kühe am Mittwoch noch einmal untersucht.

Ängstlich waren die Kühe bei dem Brand am Dienstag auf dem Betriebsgelände umhergeirrt. Jetzt haben sie wenigstens wieder eine Unterkunft.
Tilo Wallrodt Ängstlich waren die Kühe bei dem Brand am Dienstag auf dem Betriebsgelände umhergeirrt. Jetzt haben sie wenigstens wieder eine Unterkunft.

Der Brand in einem Kuhstall in Buggow, bei dem am Dienstag rund 200 Kühe in Sicherheit gebracht werden mussten, ist offenbar auf einen technischen Defekt zurückzuführen. Das gab die Polizei am Mittwoch bekannt. Bei dem Vorfall kamen mindestens drei Kühe ums Leben. Einige Tiere, die nicht überlebensfähig waren, wurden unter amtlicher Aufsicht tierschutzgerecht getötet. Ein Tier musste notgeschlachtet werden, da es sich in Folge von Panik verletzt hatte.

Laut dem Landkreis Vorpommern-Greifswald wurde für die übrigen Tiere bereits eine Notunterkunft gefunden, die von Mitarbeitern des Landkreises geprüft und als geeignet bewertet wurden. „Futterversorgung und Tränke sind sichergestellt”, sagte Kreissprecher Achim Froitzheim.

Am Mittwochmorgen haben, so der Sprecher, Amtstierärzte die Kühe noch einmal auf Folgeschäden, zum Beispiel durch Rauchgas, untersucht. Dabei seien keine Auffälligkeiten festgestellt worden.